GEMEINSAM
NEUE WEGE
GEHEN

Die UniCredit Bank Austria ist der ideale Partner für 
Unternehmen um fit für den Aufschwung und neue
Erfolge zu sein.
Als führende Unternehmerbank des Landes unterstützte die UniCredit Bank Austria die Wirtschaft seit März 2020 dabei, gut durch die pandemiebedingte Ausnahmesituation zu kommen: anfangs vor allem durch Überbrückungsfinanzierungen, Stundungen und Förderungen; in der zweiten Phase sind verstärkt die langfristige (Re-)Finanzierung und die Eigenkapitalbasis der Unternehmen in den Vordergrund gerückt. Österreichs Unternehmen sind gut beraten, jetzt ihre Finanzierungsstruktur zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren – als starke Basis für neue Geschäftserfolge in den kommenden Monaten und Jahren.

Finanzstruktur optimieren

Um die individuell zum Unternehmenskunden passenden Lösungen zu finden, kombiniert die UniCredit Bank Austria Optimierungspotenziale im Bereich Working Capital, individuelle und maßgeschneiderte Finanzierungslösungen unter Berücksichtigung von Förderungen, Absicherung von Risiken sowie relevante Kapitalmarktinstrumente. Beispielsweise kann für manchen Betrieb jetzt der richtige Zeitpunkt sein, einen Mehrheits- oder Minderheitsinvestor ins Boot zu holen, der Expertise, Marktzugänge und Kapital mitbringt.
Entscheidende Fragen im intensiven Dialog mit den Unternehmenskunden sind: Welche Ziele setzt sich das Unternehmen? Wie kann das Unternehmen seine Bilanzstrukturen zugunsten einer verbesserten Eigenkapitalquote optimieren? Wie kann es dieses Ziel durch Wachstum und Rentabilität sicherstellen? Wie viel Fremdkapital wird dazu benötigt? Wann braucht das Unternehmen wie viele liquide Mittel? Wie stellt es deren Verfügbarkeit sicher? Und schließlich: Welche Finanzierungslösung ist die richtige, um die mittel- bis langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen?
Als strategischer Finanzpartner, der die individuelle Situation seiner Unternehmenskunden genau kennt, bietet die UniCredit Bank Austria zu all diesen Fragen exzellente Beratung auf Augenhöhe.

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Susanne Wendler über Nachhaltigkeit, Förderungen und die Vorteile einer partnerschaftlichen Kundenbeziehung.
Die Mehrzahl der Unternehmen in Österreich setzt auf die UniCredit Bank Austria. Welche Qualitäten zeichnen diese Partnerschaften aus?
Susanne Wendler, Vorstand UniCredit Bank Austria, Unternehmerbank: Wir sind für die heimischen Betriebe auch in so außergewöhnlichen Zeiten ein verlässlicher Partner auf Augenhöhe. Wir bieten ihnen breite Expertise: von Finanzierungen und Förderungen über Liquiditätsmanagement bis hin zur Anpassung des Geschäftsmodells.
Welche Rolle können aktuell Förderungen und Unterstützungen der öffentlichen Hand spielen?
Eine sehr wichtige! Denn für Investitionen und Zukäufe brauchen die Unternehmen den passenden Mix aus Krediten, Eigenkapital und Förderungen. Auch das Thema Nachhaltigkeit wird in diesem Zusammenhang immer wichtiger.
Welche Unternehmen werden gestärkt aus der Krise gehen?
Große Vorteile werden nach der Krise jene Betriebe haben, die sich bereits jetzt darauf vorbereiten, Entwicklungschancen zu nutzen – gerade auch mit Investitionen in Digitalisierung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Als führende Unternehmerbank bieten wir unseren Firmenkunden exzellente Beratung, auch wenn sie den Weg von der klassischen hin zur nachhaltigen Finanzierung einschlagen wollen. Wir laden die Unternehmen ein, im Dialog mit uns die individuell passenden Lösungen zu erarbeiten.
„Für Investitionen und Zukäufe brauchen die Unternehmen den passenden Mix aus Krediten, Eigenkapital und Förderungen.“
Susanne Wendler
Vorstand UniCredit Bank Austria, Unternehmerbank
„Als strategischer Finanzpartner analysieren wir im Dialog mit unseren Kunden die gesamte Finanzierungsstruktur des Unternehmens – ganzheitlich und individuell.“
Günter Schubert
Vorstand UniCredit Bank Austria, Corporate & Investment Banking

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Günter Schubert über den Kapitalmarkt, Aktienemissionen und maßgeschneiderte Beratung.
Nicht nur die Volkswirtschaft insgesamt wurde durch die Krise hart getroffen. Auch viele Unternehmen müssen mit belasteten Bilanzen 2020 und 2021 rechnen. Was bedeutet das in der Praxis?
Günter Schubert, Vorstand UniCredit Bank Austria, Corporate & Investment Banking: Die geänderte Geschäftsentwicklung kann für Unternehmen auch zu einer Neubeurteilung bei der Kreditvergabe durch ihre Bank führen. In dieser Situation ist eine vertrauensvolle Beziehung mit der Hausbank besonders wichtig. Wir sind überzeugt: Unternehmen, die ihren Fokus auf eine diversifizierte Finanzierungsstruktur und – falls erforderlich – auf eigenkapitalstärkende Maßnahmen legen, werden gestärkt aus der Krise kommen.
Welche Maßnahmen könnten für Unternehmen interessant sein?
Das kommt immer auf die individuelle Unternehmenssituation an: Zusätzlich zu den Möglichkeiten, die sich durch Börsengänge bieten, kann es der richtige Zeitpunkt sein, einen Mehrheits- oder Minderheitsinvestor ins Boot zu holen. Auch können Randgeschäfte überdacht und verkauft werden. Falls das Unternehmen zu den Gewinnern der derzeitigen Krise gehört, können auch Zukäufe interessant sein.
Der Kapitalmarkt wird also für viele Unternehmen zu einem immer wichtigeren Thema. Wie kann die UniCredit Bank Austria sie hier unterstützen?
Dank unserer strategischen Allianz mit Kepler Cheuvreux, einem der führenden unabhängigen europäischen Finanzdienstleistungsunternehmen, bieten wir unseren Kunden eine der größten europaweiten Vertriebsplattformen für die Beratung, Strukturierung und Durchführung von Aktienemissionen auf dem Kapitalmarkt. Es muss aber nicht unbedingt der Kapitalmarkt sein: Als strategischer Finanzpartner analysieren wir im Dialog mit unseren Kunden die gesamte Finanzierungsstruktur des Unternehmens – ganzheitlich und individuell. Gemeinsam entwickeln wir dann maßgeschneiderte Lösungen. 

Sustainable Finance für Unternehmen

Die UniCredit Bank Austria ist der ideale Partner für Unternehmen bei nachhaltigen Finanzierungen.
Viele österreichische Unternehmen haben in den vergangenen Jahren ihre Geschäftsstrategie bereits in Hinblick auf Nachhaltigkeit überprüft. Die mit Covid-19 verbundenen großen wirtschaftlichen, sozialen und politischen Herausforderungen haben diese Überlegungen eher noch intensiviert. Die Wirtschaft jetzt Schritt für Schritt zu einem nachhaltigeren System umzubauen, wird umso eher gelingen, je besser staatliche Anreize und Förderungen einerseits und der private Kreditsektor andererseits zusammenspielen. 

Veranlagung und Finanzierung

Aus Sicht der Unternehmen steht fest: Sie müssen gezielt investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben, insbesondere in Digitalisierung, Klima- und Umweltschutz. Wenn man die gesamtgesellschaftliche Veränderung in Richtung Nachhaltigkeit weiterdenkt, so wird dieser Trend letztlich jedes Geschäftsmodell beeinflussen. Für Unternehmen wird es immer wichtiger, ESG-Kriterien zu berücksichtigen, um den eigenen Zugang zu Liquidität sicherzustellen. War nachhaltige Finanzierung vor wenigen Jahren noch ein Nischenthema, so entwickeln sich nachhaltige Kredite oder Anleihen immer mehr zu einem festen Bestandteil einer modernen Unternehmensfinanzierung. 

Bei größeren Unternehmen – insbesondere, wenn diese börsennotiert sind und/oder Anleihen begeben – sorgen schon institutionelle Investoren wie Pensionskassen und große Vermögensverwalter dafür, dass die ESG-Kriterien verstärkt berücksichtigt werden. KMU, die sich vorwiegend über Kredite finanzieren, spüren die positiven Anreize seitens der Förderinstitutionen und Kreditgeber. Wobei gerade viele mittelständische Unternehmen längst aus Überzeugung auf ressourcenschonende Produktion, erneuerbare Energien oder freiwillige Sozialleistungen für Mitarbeiter setzen. Jetzt ist daher auch ein guter Zeitpunkt, sich mit dem Thema „Nachhaltigkeitsbericht“ auseinanderzusetzen. Dieser muss kurzfristig noch gar nicht extern kommuniziert werden – er schärft aber den Blick auf wichtige Themen und notwendige Daten und man ist vorbereitet, wenn Teile der Lieferkette oder Kunden ersuchen, dazu Informationen zu geben.

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Antonio Keglevich, Head of Sustainable Finance UniCredit Bank AG, über Green Bonds, zusätzliche Förderungen und die richtige Finanzierungslösung.
Wie entwickelt sich der Markt für nachhaltige Finanzierungen? 
Antonio Keglevich, Head of Sustainable Finance UniCredit Bank AG: Sehr rasant: Weltweit hat die Emission von Green Social und Sustainability Bonds zuletzt ein neues Allzeithoch erreicht. Darüber hinaus gibt es inzwischen sogar so genannte Covid-19 Bonds, eine spezielle Form der Social Bonds, deren Erlöse für die Milderung der sozialen und gesundheitlichen Folgen der Pandemie verwendet werden müssen. 
Welche Möglichkeiten haben KMU, welche sind für Konzerne relevant? 
Green Bonds sind eher für große Unternehmen interessant. Aber viele ESG-linked Finanzierungen, verbunden mit Förderungen sind auch für KMU spannend. So werden passende Projekte nicht nur mittels „Exportinvest-Green“ der OeKB finanziert, sondern gleichzeitig auch auf die Möglichkeiten zusätzlicher Förderungen wie etwa Zuschüsse im Rahmen von Umweltförderungs- Programmen des Bundes und der Länder überprüft. Es zahlt sich also aus, darüber mit dem jeweiligen Kundenbetreuer der UniCredit Bank Austria zu sprechen. 
Wie beurteilen Sie die Zukunftperspektiven dieser Finanzierungen? 
Das Thema wird immer bedeutender. Sehr viele heimische Unternehmen haben in den vergangenen Jahren ihre Geschäftsstrategie auf Zukunftsfähigkeit abgeklopft – und damit auf Nachhaltigkeit. Die Krise hat diese Überlegungen noch intensiviert. Welche der Finanzierungslösungen die richtige ist, kommt dabei auf die individuelle Situation des Unternehmens an – die beste Lösung erfährt man im Beratungsgespräch.
„Das Wachstum ist rasant“
Antonio Keglevich
Head of Sustainable Finance UniCredit Bank AG

FACTS & FIGURES

Beratungskompetenz der UniCredit Bank Austria

  • Eine der kapitalstärksten Großbanken Österreichs und Teil von UniCredit, einer erfolgreichen paneuropäischen Geschäftsbank mit voll integriertem Corporate & Investment Banking
  • Sieben von zehn heimischen Großunternehmen sind Kunden der UniCredit Bank Austria
  • Ihr Geschäftsbereich „Unternehmer-bank“ betreut nahezu jedes dritte mittelständische Unternehmen Österreichs

Aktuelle Auszeichnungen der UniCredit Bank Austria

#1   Best Bank 1)
#1   Unternehmerbank in Österreich 2)
#1   bei Unternehmensanleihen, syndizierten Finanzierungen und
       Unternehmenskrediten in Euro 3)
#1   bei Unternehmenskrediten und Förderungen 4)
#1   als Best Investment Bank in Österreich 5)
#1   als Best Service Provider im Cash Management 6)
#1   als Best Trade Finance Provider 6)
#1   als Best Treasury & Cash Management Provider 7)

Quellen: 
1) Euromoney Award for Excellence 2020 als beste Bank in Österreich 
2) Nach Unternehmenskredit- und Einlagenvolumen in Österreich auf Einzelbankbasis (Quelle: OeNB 2020)
3) Dealogic Cortex 1-12 2020, nach Transaktionszahl und -volumen
4) Marktanteile nach Transaktionsvolumen auf Einzelbankbasis (Quelle: OeKB 2020, EIF 2020) 
5) Gobal Finance 2021 
6) Euromoney 2021 
7) Global Finance 2020

UNTERNEHMENS
PORTRÄTS

UNTERNEHMENSPORTRÄT Woerle Ges.m.b.H.
#gemeinsamstark: Gerrit Woerle, Geschäftsleitung, Silvia Woerle, Assistenz der Geschäftsleitung, und Gerhard Woerle, Inshaber (alle Gebrüder Woerle Ges.m.b.H.), mit Susanne Wendler, Vorstand UniCredit Bank Austria, Unternehmerbank, und Hartmut Staltner, Landesdirektor Firmenkunden, UniCredit Bank Austria Salzburg (v. l.).

Heumilchkäse seit Generationen

Familienkäserei Woerle hat den Generationswechsel vollzogen. Der neue Geschäftsführer setzt auf Tradition – und nachhaltige Partnerschaften.

Woerle: Der Name des mit Qualitäts-Gütesiegeln vom heimischen AMA über BIO bis zum Heumilchsiegel ausgezeichneten Unternehmens steht seit mehr als 130 Jahren für besten Heumilchkäse. Mit rund 350 Mitarbeitern wird in Henndorf im Salzburger Flachgau bei Woerle produziert, der Firmensitz wurde dafür zuletzt von drei auf fünf Hektar erweitert. Dass knapp nach dieser Investition auf einmal die Corona-Pandemie ausbrach, war für das Unternehmen nicht einfach zu bewältigen. „Die Pandemie stellte auch uns – vor allem zu Beginn – vor große Herausforderungen“, sagt Geschäftsführer Gerrit Woerle. „Aufgrund der Unsicherheit bei den Transportwegen haben wir unsere Vormaterialbestände erhöht. Dadurch hat sich ein etwas höherer Working-Capital-Bedarf ergeben.“ Der oft gehörten Annahme, die regionale Lebensmittelbranche würde vor allem aufgrund der Krise zu den Gewinnern zählen, kann der neue Geschäftsführer nur teilweise zustimmen: „Es bleibt abzuwarten, wie sich die Absatzzahlen nach Beendigung der Krise entwickeln werden.“ 

Wie sich das Geschäft auch weiterentwickelt – was sich bei Woerle nicht verändern wird, ist neben dem Fokus auf Nachhaltigkeit und Qualität auch der Fokus auf langjährige Partnerschaften. Das betrifft nicht nur die Lieferanten. So sorgt der Kreislaufwirtschaft-Spezialist Altstoff Recycling Austria (ARA) dafür, dass die Verpackungen der Produkte von Woerle umweltgerecht gesammelt und recycelt werden – das erspart der Umwelt pro Jahr rund 764 Tonnen CO2, was mehr als sechs Millionen Pkw-Kilometern entspricht. Auch die Beziehung zum Bankpartner ist von Tradition geprägt. „Die Chance, groß denken zu können, ist für ein Familienunternehmen an der Grenze zwischen Mittelstand und Industriebetrieb besonders wertvoll“, sagt der Geschäftsführer. „Es ist ein besonderes Asset, dass uns das die UniCredit Bank Austria ermöglicht. Von einem guten Bankpartner erwarten wir uns, dass er auch dann Ruhe bewahrt und die notwendigen Unterstützungsmaßnahmen mitträgt. Wir sind sehr zufrieden mit der Betreuung und fühlen uns gut beraten.“

„Eine optimale Finanzierungsstruktur ist entscheidend“
Hartmut Staltner
Landesdirektor Firmenkunden Salzburg, UniCredit Bank Austria
Drei Fragen - drei Antworten – im Gespräch mit Hartmut Staltner

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Hartmut Staltner, Landesdirektor Firmenkunden Salzburg, UniCredit Bank Austria, über die Bedeutung des richtigen Verhältnisses zwischen Eigen- und Fremdkapital.
Ein professionelles Liquiditätsmanagement ist eine der wichtigsten Managementaufgaben, das hat nicht zuletzt die jüngste Krise deutlich gezeigt. Was raten Sie Ihren Kunden?
Hartmut Staltner, Landesdirektor Firmenkunden Salzburg, UniCredit Bank Austria: Einmal mehr zeigt es sich: Eine optimale Finanzierungsstruktur, also eine solide Eigenkapitalausstattung sowie die frühzeitige Sicherstellung von Fremdkapital, sind besonders wichtige Faktoren, um auch bei Konjunkturschwächen – wie etwa aufgrund der Pandemie – liquide und wettbewerbsfähig zu bleiben. Der Fokus auf Working Capital Management eröffnet neue Finanzierungsquellen und steigert die Effizienz entlang der Lieferkette. 
Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, wenn die Staatshilfen auslaufen, welche Anschlussfinanzierungen empfehlen Sie Ihren Kunden aus dem Mittelstand?
Es kommt auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital an. Das kann von Branche zu Branche unterschiedlich sein. Geht es um die Anschlussfinanzierung, erarbeiten wir nach eingehender Analyse, der Einschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unter Berücksichtigung der individuellen Unternehmenssituation gemeinsam mit unseren Kunden ein maßgeschneidertes Finanzierungskonzept, das auch die Zukunftsthemen des Unternehmens berücksichtigt. Ganz gleich, ob sich dabei die Weiterverfolgung der bisherigen Finanzierungsstrategie, die Verlängerung einer bestehenden Kreditlinie, die Strukturierung einer komplexen Projektfinanzierung oder sogar eine Kapitalmarkttransaktion als empfehlenswert herausstellt. Unsere Kunden profitieren als Ergebnis von einer Finanzierungsstruktur, die nachhaltig zur Verwirklichung ihrer Unternehmensziele beiträgt.
Eine persönliche Frage: Wie ist es Ihnen während der Lockdown-Phase im Homeoffice ergangen?
Meine Beweglichkeit hat auf jeden Fall profitiert! Auch wenn sich für mich Homeoffice zu Beginn schwierig und neu anfühlte, habe ich rasch bemerkt, dass ich viel konzentrierter und produktiver arbeiten konnte. In kurzen Pausen versuchte ich einfache Gymnastikübungen für den Rücken und den Nacken – so hat mich der Lockdown letztendlich wieder etwas beweglicher gemacht. Natürlich hatte ich großes Glück, ich hatte das Zimmer meines Sohnes, der in Graz studiert, völlig für mich alleine und somit eine sehr gute „Homeoffice-Infrastruktur“.
UNTERNEHMENSPORTRÄT S Immo AG
#gemeinsamstark: Natascha Blauensteiner, Leitung Finanzierung & Treasury S Immo AG, und Friedrich Wachernig, Vorstand S Immo AG, mit Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate, UniCredit Bank Austria (v. l.).

Immobilien als sicherer Hafen

Der Immobilienkonzern S IMMO AG zeichnet sich auch in stürmischen Zeiten durch Stabilität aus. Ein Pfeiler ist die Partnerschaft mit UniCredit Bank Austria.

Für viele Vermieter von Gewerbeimmobilien stellt die Pandemie eine besondere Herausforderung dar. Nicht so für die S IMMO AG: Das Unternehmen investiert auf stabilen Märkten in Österreich, Deutschland und CEE und hat knapp ein Drittel seines rund 2,4 Milliarden Euro umfassenden Portfolios auf den von Mietausfällen nicht betroffenen Sektor Wohnen konzentriert. Aber auch die meisten Gewerbeimmobilien erfreuen sich bester Auslastung.  „Generell machte sich unser diversifiziertes Portfolio in dieser herausfordernden Zeit sehr bezahlt, da nicht alle Standorte und Assetklassen gleichermaßen betroffen waren. Der Wohnsektor zählt im Gegenteil sogar zu den Profiteuren der Krise, im Bürobereich waren die Auswirkungen sehr überschaubar, im Handel ist die Situation je nach Branche und Standort verschieden“, erzählt Friedrich Wachernig, Vorstand der S IMMO AG.

Etwas Nachsicht mit säumigen Mietern kann sich das Unternehmen leisten – die seit 1987 an der Wiener Börse notierte S IMMO AG ist einer der solidesten und zuverlässigsten Immobilienkonzerne Europas, dessen Erfolgsgeschichte selbst durch die Pandemie nicht unterbrochen werden konnte. Stabilität ist auch bei den Beziehungen zu den Bankpartnern das A und O: „Als langfristiger Investor, wie wir es sind, ist Banking vor allem eine Vertrauenssache: Zuverlässigkeit und verbindliche Zusagen, partnerschaftliche Zusammenarbeit in allen Zeiten – auch in wirtschaftlich turbulenten – sind Grundvoraussetzungen für eine gute Bank-Kunden-Beziehung“, betont Natascha Blauensteiner, Leitung Finanzierung & Treasury der S IMMO AG. „Weitere wesentliche Erwartungen an unsere Bankpartner sind Know-how über unser Geschäftsmodell, Flexibilität, rasche Entscheidungen, maßgeschneiderte Finanzierungslösungen und das Ohr am Puls des Kunden. Wir haben gerade gemeinsam mit der UniCredit Bank Austria unseren laufenden Investitionskredit für unsere Büroimmobilie The Mark in Bukarest in einen langfristigen Green Loan umstrukturiert“, führt Blauensteiner weiter aus. „Es ist der erste Grüne Kredit für die S IMMO AG und es freut uns, einen kompetenten und erfahrenen Partner an der Seite zu haben.“ Auch hat die S IMMO AG als erstes Immobilienunternehmen in Österreich einen Green Bond mit Unterstützung der UniCredit Bank Austria begeben. Die logische Weiterführung des jahrelangen Engagements in Sachen Nachhaltigkeit – und das Interesse der Investoren bestätigt den Fokus auf moderne, energieeffiziente Gebäude mit höchsten Umweltstandards.

„Die niedrigen Zinsen sprechen für Immobilien“
Reinhard Madlencnik
Head of Real Estate, UniCredit Bank Austria
Drei Fragen - drei Antworten – im Gespräch mit Reinhard Madlencnik

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate, UniCredit Bank Austria, über die Aussichten auf dem Immobilienmarkt und die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit.
Welche Trends sind im Immobilienbereich aufgrund der Pandemie feststellbar?
Reinhard Madlencnik, Head of Real Estate, UniCredit Bank Austria, Unternehmerbank: Die Spreu trennt sich immer mehr vom Weizen: Top-Objekte in den besten Lagen werden immer nachgefragt sein, auch wenn es sich um Hotels oder Büros handelt, die aufgrund der Pandemie naturgemäß stärker gelitten haben. Die niedrigen Zinsen sowie der Mangel an Anlagealternativen sprechen ebenfalls für Immobilien. 
Die besten Karten haben daher im aktuellen Umfeld jene Investoren, die auf krisenbewährte Assetklassen wie Wohnen, Logistik und auf sehr gute Bürolagen setzen, welche weiterhin stabile Mieterträge garantieren.
Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung – wie reagieren Immobilienunternehmen auf diese Entwicklung?
Im Gewerbeimmobilienbereich ist „Green Building“ heute bereits Standard, hier zählen österreichische Unternehmen zu den Pionieren, was sich langfristig bezahlt macht. Auch im Wohnbereich wird sich Nachhaltigkeit durchsetzen, denn energieeffiziente Gebäude mit den allerhöchsten Umweltstandards sind nicht nur für das Klima gut, sondern werden auch von Mietern sowie von Käufern stärker nachgefragt. 
Wie haben Sie persönlich die Pandemie erlebt? Was war die größte Herausforderung?
Ich habe versucht, jeder Phase etwas Positives abzugewinnen: Zum Beispiel im Sommer auf dem Balkon zu arbeiten oder die Vorteile des konzentrierten Arbeitens im Home-Office zu nützen. Als Immobilienexperte konnte ich auch ein Jahr lang den ultimativen Praxistest einer „gemischt genutzten Immobilie“ durchführen. So gut meine Wohnung dabei aber auch abschnitt, freue ich mich jetzt aber schon wieder sehr auf persönliche Treffen mit Kunden sowie mit Kolleginnen und Kollegen.
UNTERNEHMENSPORTRÄT z-werkzeugbau-gmbh
#gemeinsamstark: Johannes Steurer und Hermann Eberle, Firmeninhaber und Geschäftsführer von z-werkzeugbau-gmbh, mit Claus Jeschko, Landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg, UniCredit Bank Austria (v. l.).

Mit Hightech international erfolgreich

Der Technologieführer z-werkzeugbau-gmbh mit Sitz in Dornbirn setzt auf breite Diversifizierung. Das macht sich gerade im aktuellen Umfeld bezahlt.

Hightech aus dem Ländle: Die z-werkzeugbau-gmbh ist Spezialistin in technologisch anspruchsvollen Nischen und international führend in Sachen Formenbau, Automatisierungstechnik, Mikrospritzguss und Rapid Prototyping. Firmeninhaber und Geschäftsführer sind Hermann Eberle und Johannes Steurer. Vor rund 15 Jahren hatten sie die Sparte vom früheren Eigentümer Zumtobel übernommen – woran heute noch der Firmenname mit dem markanten „z“ erinnert. Danach haben sie hohe Investitionen getätigt und das Unternehmen neu strukturiert. Heute besteht die z-werkzeugbau-gmbh aus vier Geschäftsbereichen: z-automation, z-microsystems, z-moulds und z-prototyping. Während der erste Bereich die Automobil-Dichtungsindustrie versorgt, liefert der zweite Hightech-Komponenten für die Medizin- respektive Analyse- und Labortechnik. z-moulds steht für innovative Spritzgieß-Produkt- und Werkzeugtechnologien in der Verpackungsindustrie für anspruchsvolle Kunden. Die Prototyping-Sparte fertigt seriennahe Prototypen und Kleinserien auf Basis von 3D-Computerdaten für internationale Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen.

Die breite Aufstellung war auch in der Pandemie hilfreich, erzählt Steurer. „Die Diversifizierung hat bereits in der Wirtschaftskrise 2008–2009 geholfen und jetzt wieder. Auch unsere Internationalisierung hat sich positiv ausgewirkt.“ Neben der regionalen Diversifizierung hat auch die nach Branchen als Stütze gewirkt: So sind einige Aufträge im Bereich Automotive bei Ausbruch der Pandemie von einem Tag auf den anderen ausgefallen. Auch die langjährige Partnerschaft mit der UniCredit Bank Austria war hilfreich: „Wir haben seit der Gründung vor 16 Jahren zwei große Projekte mit der UniCredit Bank Austria abgewickelt: Das Management Buyout und den Bau unserer neuen Zentrale vor vier Jahren. Wir haben nur eine Hausbank: Wir fordern unseren Bankpartner und sind über die Partnerschaft auf Augenhöhe sehr glücklich. Die UniCredit Bank Austria ist ein verlässlicher Partner, dessen Expertise wir sehr schätzen – gerade durch unseren Fokus auf Internationalisierung.“
„Wichtige Kennzahlen nachhaltig verbessern“
Claus Jeschko
Landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg, UniCredit Bank Austria
Drei Fragen - drei Antworten – im Gespräch mit Claus Jeschko

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Claus Jeschko, Landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg, UniCredit Bank Austria über Stellschrauben, mit denen Unternehmen Kennzahlen und Liquidität verbessern können.
Wir befinden uns, über ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie, in einer Phase, wo Wirtschaftsprognosen nicht leicht sind. Worauf sollten Unternehmen gerade jetzt besonders achten, um fit für die Zukunft zu sein?
Claus Jeschko, Landesdirektor Firmenkunden Vorarlberg, UniCredit Bank Austria: Unternehmen sind gut beraten, jetzt ihre Finanzierungsstruktur zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren, um fit für die Zukunft zu sein. Wichtig ist es dabei auch, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital zu erreichen. Wir unterstützen bei dieser Aufgabe im partnerschaftlichen Dialog und schaffen gemeinsam einen Finanzierungsmix, der zu den individuellen Vorhaben des Unternehmens optimal passt – denn die Bedürfnisse sind je nach Branche und Unternehmensgröße äußerst unterschiedlich.
Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, wenn die Staatshilfen auslaufen? Welche Anschlussfinanzierungen empfehlen Sie Ihren Kunden?
Unsere Working Capital Solutions bieten beispielsweise eine gute Möglichkeit, die Liquiditätssituation zu stärken. Mit Stellschrauben wie der Optimierung von Forderungen, Lagerbeständen und Lieferverbindlichkeiten lassen sich wichtige Kennzahlen und die Liquiditätssituation nachhaltig verbessern. Eine effiziente Liquiditätssteuerung ist für Käufer wie Lieferanten ein wichtiges Thema. Wir bieten dazu eine breite Palette an individuellen Möglichkeiten. Auch Factoring, also die Erhöhung der Liquidität des Unternehmens durch den Verkauf von kurzfristigen Kundenforderungen, kann Sinn machen. Welche Möglichkeiten für welche Unternehmen geeignet sind, lässt sich am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch feststellen.
Wie haben Sie eigentlich persönlich die Pandemie erlebt, was war die größte Herausforderung?
Ich stamme aus Gmünd und bin vor rund 18 Jahren von Niederösterreich aus beruflichen Gründen nach Tirol „ausgewandert“, weil ich im Firmenkundengeschäft der UniCredit Bank Austria die Möglichkeit angenommen habe, als Senior Banker in Innsbruck tätig zu sein. Nun bin ich mitten im Lockdown von Tirol nach Vorarlberg übersiedelt, was zu diesem Zeitpunkt nicht einfach war. Weil ich aber sehr sport- und naturbegeistert bin, hat mir die Phase persönlich weniger ausgemacht, als man vermuten könnte: Bewegung im Freien war ja weiterhin möglich und ist auch gesund!
UNTERNEHMENSPORTRÄT Mass Response GmbH/spusu
#gemeinsamstark: Christian Redl, Stadtdirektor Firmenkunden Wien KMU, UniCredit Bank Austria, mit Franz Pichler, Geschäftsführer Mass Response Service GmbH, dem Unternehmen hinter der Mobilfunkmarke spusu (v. l.).

Digital und innovativ – mit Top-Service

Mobilfunkanbieter spusu wächst rasant. Möglich macht das der Fokus auf Service – und die erfolgreiche Partnerschaft mit der UniCredit Bank Austria.

Homeoffice – von einem Tag auf den anderen: Was für viele Betriebe eine Herausforderung darstellte, war für Mass Response selbstverständlich. Denn das Unternehmen ist in der Allgemeinheit durch die Marke spusu bekannt; und dass ein führender Mobilfunkanbieter in Sachen Digitalisierung auch am Arbeitsplatz zu den Vorreitern gehört, ist naheliegend. „Jeder Mitarbeiter wurde von uns mit dem kompletten technischen Equipment ausgestattet, um auch von zu Hause aus einwandfrei arbeiten zu können“, erzählt Mass-Response-Eigentümer und Geschäftsführer Franz Pichler. Eine weitere wichtige Lehre aus der Pandemie: „Wir haben festgestellt, dass die Menschen in solchen schweren Zeiten einen Partner suchen, auf den sie sich verlassen können. Wir stellen gerade täglich einen neuen Wachstumsrekord auf und hoffen, dass dies weiter so anhält und wir zukünftig noch mehr Kunden von unserem einzigartigen Service überzeugen können.“ 

Denn ein großer Erfolgsfaktor von spusu ist der erstklassige Kundenservice – dafür wurde das Unternehmen bereits mehrmals ausgezeichnet. „Wir pflegen mit unseren Kunden eine Beziehung auf Augenhöhe und versuchen alle Abläufe so einfach wie möglich für sie zu gestalten“, erzählt der Geschäftsführer. Denn der Leitspruch von spusu, Mobilfunk ohne versteckte Kosten anzubieten, umfasst auch einen Fokus auf Service. „Daher übernehmen wir zum Beispiel auch die Altvertragskündigung beim vorhergehenden Betreiber oder die Rufnummernmitnahmen. Das bedeutet für uns, kundenorientiert zu arbeiten und Serviceleistungen anzubieten, die eben den Unterschied machen. Genau diese Art zu denken und zu handeln, erwarten wir auch von unseren Partnern. Glücklicherweise teilt die UniCredit Bank Austria diese Philosophie, was sich auch dort durch eine hervorragende Kundenbetreuung mit Handschlagqualität zeigt.“ Der nun geplante 5G-Ausbau wird spusu zu einem der führenden Mobilfunkanbieter weltweit machen, da der Ausbau der 5G-Standalone-Technologie ein Novum darstellt – er bildet somit die Grundlage für das weitere rasante Wachstum des Unternehmens.

„Business Banking 2.0 ermöglicht hohe Flexibilität“
Christian Redl
Stadtdirektor Firmenkunden Wien KMU
Drei Fragen - drei Antworten – im Gespräch mit Christian Redl

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Die UniCredit Bank Austria unterstützt Unternehmen mit punktgenauen digitalen Angeboten, sagt Christian Redl, Stadtdirektor Firmenkunden Wien KMU.
Die UniCredit Bank Austria unterstützt Unternehmen mit einer breiten Palette an digitalen Services. Welche sind das?
Christian Redl, Stadtdirektor Firmenkunden Wien KMU, UniCredit Bank Austria: Diese reichen vom Online-Förderfinder, der Unternehmen einfach und effizient dabei unterstützt, online die richtige Förderung zu finden, bis hin zu innovativen Cash-Management-Lösungen wie UC Virtual Accounts. Über individuelle IBANs werden damit Zahlungseingänge leichter zuordenbar. Business Banking 2.0 ermöglicht durch Videoberatung und digitale Zeichnung von Verträgen hohe Flexibilität und Ortsunabhängigkeit. Auch für eine integrierte Finanzplanung bieten wir unseren Kunden mit dem BusinessPlanner ein bereits bewährtes Tool an. Ziel ist es, Prozesse beim Kunden zu vereinfachen und zu optimieren.
Warum ist gerade jetzt eine optimierte Finanzierungsstruktur für Unternehmen so wichtig?
Die Pandemie stellte auch Unternehmen vor neue Herausforderungen, die es mit maßgeschneiderten Maßnahmen zu bewältigen galt. Unternehmen sind gut beraten, jetzt ihre Finanzierungsstruktur zu überprüfen und gegebenenfalls zu optimieren – als starke Basis für neue Geschäftserfolge in den kommenden Monaten und Jahren. Um den optimalen Finanzierungsmix bestehend aus klassischen Krediten, unterschiedlichen Förderprogrammen, Green Finance bis hin zu Working-Capital-Lösungen zu finden, unterstützen die Experten der UniCredit Bank Austria die Unternehmen im partnerschaftlichen Dialog. Ziel muss es dabei auch sein, das Eigenkapital zu stärken. Denn die wirtschaftlichen Turbulenzen in der jüngsten Vergangenheit haben diese Basis oftmals geschwächt.
Gestatten Sie eine persönliche Frage: Wie haben Sie in Ihrer täglichen Arbeit die Pandemie erlebt? Was war die größte Herausforderung, was hat Sie positiv überrascht?
Mich hat am meisten beeindruckt, wie meine Mitarbeiter und ich uns derartig schnell auf Home-Office eingestellt haben. Die Kolleginnen und Kollegen haben sich sofort digital vernetzt und organisierten sich die Arbeitsabläufe derartig schnell, dass ich zu Beginn selbst verunsichert war unter dem Motto: „Haben wir alles im Griff? Bekommt der Kunde sein Service?“ Es stellte sich heraus – alles bestens! Für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es jedoch derzeit nicht einfach, die Ausbildung und „training on the job“ erfordern Geduld.
UNTERNEHMENSPORTRÄT BREITENEDER IMMOBILIEN PARKING
#gemeinsamstark: Johann Breiteneder, CEO Breiteneder Immobilien Parking, mit Günter Hofbauer, 
Leiter Kommerzielles Immobiliengeschäft, UniCredit Bank Austria (v. l.).

Breiteneder investiert in die Zukunft 

Die private Immobiliengruppe fokussiert sich auf die Optimierung des Bestandsportfolios und nutzte die Krise zur Expansion im In- und Ausland.

Eine der prominentesten Baustellen Österreichs – tief unter der Erde: Am Neuen Markt im Herzen der Wiener Innenstadt schreiten die Bauarbeiten für die zentralste Tiefgarage der City plangemäß voran. Das Unternehmen, das das Projekt abwickelt, ist dabei genauso bekannt, wie die Adresse selbst: Die Tiefgarage ist ein weiteres Projekt der Breiteneder Immobilien Parking-Gruppe, die seit mehr als 40 Jahren im Immobilienbereich insbesondere Parkraumbewirtschaftungs- sowie Wohn-, Büro-, Retail- und Hotelprojekte umsetzt. Gerade in Zeiten anspruchsvollerer Rahmenbedingungen ergeben sich dabei neue Investitionschancen. „Einerseits wird unsere Präsenz in jenen Märkten, in welchen wir bereits aktiv sind, wie Österreich, Italien oder Kroatien ausgebaut, andererseits werden auch Expansionsschritte in neue Länder gesetzt“, so Johann Breiteneder, CEO Breiteneder Immobilien Parking. „Es ergeben sich gute Möglichkeiten für den Ankauf von Projekten in unterschiedlichem Entwicklungsstadium oder von Grundstücken in interessanten Lagen, zumal in manchen Regionen der Mitbewerb krisenbedingt verhaltener agieren muss.“ 

Wichtig sind dafür eine solide Finanzierungssituation und ausreichend kurzfristig flexibel verfügbare Liquidität, um Marktchancen aufgreifen zu können. „Wir haben bereits vor einigen Jahren begonnen, unsere Finanzierungsstruktur einerseits über den Kapitalmarkt mit Anleihen und Schuldscheindarlehen sowie weiterhin mit Bankfinanzierungen zu diversifizieren“, so der CEO. „So konnten wir unsere Projekte problemlos umsetzen, aber auch Akquisitionen tätigen, ohne auf externe Unterstützungsmaßnahmen angewiesen zu sein.“ Wichtig sind dafür partnerschaftliche Beziehungen, die auf Vertrauen basieren – insbesondere mit Finanzpartnern wie der UniCredit Bank Austria, wie Breiteneder betont: „Rasches Handeln, ein Verständnis für die Notwendigkeiten des Geschäftspartners und schnelle Zusagen sind essenziell, um bereits jetzt jene Projekte zu sichern, welche aus der Covid-19-Krise heraus die Basis für eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs darstellen sollen.“ Zudem wurden und werden laufend Maßnahmen gesetzt, um ökologische Aspekte bestmöglich zu berücksichtigen, z.B. durch energiesparende Maßnahmen und den Einsatz erneuerbarer Energien.

„Ein echter Generalist in allen Projektphasen“
Günter Hofbauer
Leiter Kommerzielles Immobiliengeschäft, UniCredit Bank Austria
Drei Fragen - drei Antworten – im Gespräch mit Günter Hofbauer

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Günter Hofbauer, Leiter Kommerzielles Immobiliengeschäft, UniCredit Bank Austria, über flexible Finanzierungsmodelle und die Aussichten am Immobilienmarkt.
Die UniCredit Bank Austria ist einer der führenden Immobilienfinanzierer in Österreich und verwaltet mit dem Real Invest Austria auch den größten Immobilienfonds des Landes. Welche Leistungen sind derzeit besonders nachgefragt?
Günter Hofbauer, Leiter Kommerzielles Immobiliengeschäft, UniCredit Bank Austria: Wir begleiten unsere Kunden als echter Generalist in allen Projektphasen: Von der Planung und Strategiefindung über die Wahl der optimalen Development- oder Portfoliofinanzierung bis hin zur Suche nach Investoren. Derzeit sind innovative, flexible Finanzierungsmodelle besonders nachgefragt – für Developments wie für Bestandsimmobilien.
Kommerzielle Immobilien haben sich in der Pandemie als resilient erwiesen, Abwertungen waren die Ausnahme. Wie geht es weiter?
Ja, trotz der Corona-Pandemie blieb der Rückgang des Gesamtinvestmentvolumens gegenüber dem Vorjahr 2020 in einem überschaubaren Rahmen. Selbst in Bereichen wie Handel oder Hotel gab es keine groben Preisrückgänge. Im Moment dominiert aber vielerorts die Devise „Abwarten und Markt beobachten“, für die nächste Zeit sind keine größeren Marktbewegungen bei neuen Projekten im Gewerbeimmobilienbereich zu erwarten. Offen ist die Frage, in welcher Höhe sich die Pandemie auch längerfristig auf das Mietniveau auswirken wird, ein wesentlicher Einflussfaktor wird dabei die zukünftige Umsatzentwicklung in den jeweiligen Branchen und am Standort sein. Der Sektor Wohnen bleibt der Motor der Branche: Noch immer besteht ein Nachfrageüberhang, vor allem im Bereich Leistbares Wohnen. Daher ist hier mit einer starken Entwicklungs- und Investorentätigkeit zu rechnen.
Wie haben Sie persönlich die Pandemie erlebt?
Ich denke, in dieser Ausnahmesituation hat es für uns alle schwierige Momente gegeben. Während des ersten Lockdowns war meine 82-jährige Mutter länger im Spital und ich konnte sie kaum besuchen, was für uns beide schwer war. Pragmatisch meinte sie „Augen zu und durch“, was mir sehr geholfen hat. Da wurde mir bewusst, wie viel wir in solchen Krisen von der älteren Generation lernen können, da sie schon ganz anderes in ihrem Leben durchgemacht haben. Ich habe mich dann in erster Linie auf meine Arbeit konzentriert und konnte in dieser Zeit besonders viel bewirken. Gemeinsam mit unseren Kunden haben wir das bisher gut überstanden und mit ein wenig Glück wird der Sommer für uns alle – auch privat – wieder etwas normaler. 
UNTERNEHMENSPORTRÄT Rosendahl Nextrom GmbH
#gemeinsamstark: Bernd Meister, Head of Corporate Network Austria, UniCredit Bank Austria, mit Siegfried Altmann, CEO Rosendahl Nextrom GmbH, Gerhard Jakopic, CEO Rosendahl Nextrom GmbH und Werner Zierler, CFO Rosendahl
Nextrom GmbH (v. l.).

Weltmarktführer aus der Steiermark

Rosendahl Nextrom GmbH ist global tätig – auch in schwierigen Zeiten. Die Partnerschaft mit der UniCredit Bank Austria ist ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Ein Weltmarktführer aus Österreich – aber einer, dessen Name kein Allgemeingut ist: Die Rosendahl Nextrom GmbH ist ein international führender Anbieter von Produktionsanlagen für die globale Batterie-, Kabel- und Glasfaserindustrie und als Weltmarktführer in maßgeblichen Produktbereichen ein wahrer Hidden Champion. Das Maschinenbauunternehmen entwickelt und produziert professionelle und nachhaltige Lösungen, die direkt in den weltweit zukunftsorientierten Geschäftsbereichen Energie, Kommunikation und Mobilität eingesetzt werden. Ob Speicherung umweltfreundlich gewonnener Energie mit Lithium-Ionen-Batterien, Kommunikation über 5G-Netze oder E-Mobilität und autonomes Fahren, alle diese Entwicklungen sind für das steirische Unternehmen, das zur Knill Gruppe gehört, treibende Faktoren. 
Rosendahl Nextrom verfügt neben der Zentrale in Pischelsdorf in der Steiermark noch über Standorte in Rumänien und Finnland. Das global aktive Unternehmen beschäftigt rund 800 Mitarbeiter und erzielte in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich 140 Millionen Euro Jahresumsatz. Dann kam die Pandemie – und damit eine Unterbrechung. Die Produktion war eingeschränkt, die Zukunft ungewiss, Aufträge blieben eine Zeit lang aus. 

Auch die Reisebeschränkungen waren schwierig, wie CEO Siegfried Altmann sagt: „Das größte Problem stellten Einschränkungen für die Inbetriebnahmetätigkeit vor Ort beim Kunden dar. Hier konnten wir teilweise durch unser weltweites Netz an Serviceniederlassungen und durch Inbetriebnahmen mit virtueller Unterstützung gegensteuern.“ Vom Bankpartner erwartet das Unternehmen Kooperation auf Augenhöhe – sowie Verständnis für die spezifischen Bedürfnisse und Gegebenheiten auf den jeweiligen Märkten und deren Auswirkungen auf den Finanzierungsbedarf. Erwartungen, die von der UniCredit Bank Austria umfassend erfüllt werden: „Gerade in den schwierigen Phasen der Pandemie konnte gezeigt werden, dass man auch in einem risikoerhöhten Umfeld bereit ist, die nötige Unterstützung im Finanzierungsbereich zu geben“, sagt Altmann.

„Gezielt in Zukunftsthemen investieren“
Bernd Meister
Head of Corporate Network Austria, UniCredit Bank Austria
Drei Fragen - drei Antworten – im Gespräch mit Bernd Meister

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Bernd Meister, Head of Corporate Network Austria, UniCredit Bank Austria, über den richtigen Finanzierungsmix und den hohen Stellenwert der Nachhaltigkeit.
Der richtige Mix von Eigen- und Fremdkapital ist die Basis für nachhaltige Geschäftserfolge, das hat nicht zuletzt die jüngste Krise deutlich gezeigt. Wie finden Unternehmen den richtigen Finanzierungsmix?
Bernd Meister, Head of Corporate Network Austria, UniCredit Bank Austria: Diese Frage ist stets individuell zu beantworten. Die UniCredit Bank Austria unterstützt Unternehmen bei der Stärkung ihrer Eigenkapitalbasis, zugeschnitten auf ihre jeweiligen Unternehmenserfordernisse: Dabei können bisher wenig genutzte Instrumente wie Mezzaninkapital, Anleihen oder Förderungen zum Finanzierungsmix gehören. Auch Bundes- und Landesförderstellen bieten Eigenkapitalinstrumente für Unternehmen.
Auch das Thema Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Was bedeutet das für Österreichs Unternehmen? Wie kann sie die UniCredit Bank Austria in diesem Bereich unterstützen?
Damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie gezielt in Zukunftsthemen wie Klima- und Umweltschutz investieren. Dafür können sie nachhaltige Förder- und Finanzierungsinstrumente nutzen, um ihre Geschäftsstrategie und ihre Prozesse an die Erfordernisse der drei ESG-Dimensionen anzupassen: Umwelt, Soziales und nachhaltige Unternehmensführung. Wir sind dafür der richtige Partner, Unternehmen können auf unsere Expertise bei Nachhaltigkeit sowie Green Financing vertrauen. So haben wir ein neues ESG-Beratungstool entwickelt, das Unternehmen hilft, ihren Ist-Zustand einzuordnen und individuelle ESG-Ziele zu definieren. Denn das ist längst nicht nur für Großkonzerne sinnvoll, so können ESG-linked Finanzierungen, verbunden mit Förderungen, besonders für KMU spannend sein.
Eine persönliche Frage: Wie haben Sie das vergangene Jahr erlebt? Gab es auch positive Erfahrungen?
Die Pandemie hat für uns alle große Änderungen gebracht – beruflich wie privat. Aber alles Negative kann manchmal auch etwas Positives bewirken. So brachte mich der Lockdown samt intensivem Homeoffice dazu, als Ausgleich ein neues Hobby zu finden, das nicht nur ein gesundes Training ist, sondern auch eine Möglichkeit, Natur und frische Luft zu genießen, die obendrein kontaktlos funktioniert: Ich entdeckte für mich das Langlaufen, das ich auf der Hebalm in der wunderschönen Landschaft zwischen Kärnten und der Steiermark gelernt habe. Ohne Corona wäre ich sicher nicht auf diese Idee gekommen.
UNTERNEHMENSPORTRÄT KE KELIT GmbH
#gemeinsamstark: Karoline Morawetz-Egger, Karl Egger und CEO Karl Egger (alle Geschäftsleitung KE KELIT GmbH) mit Christian Wiesbauer, Landesdirektor Firmenkunden OÖ, UniCredit Bank Austria AG (v. l.).

Volles Rohr bei KE KELIT

Ein Edelstahlrohr, das sich verbiegen lässt? Selbst das ist bei KE KELIT im Angebot. Über 150 Patente belegen die Innovationskraft des Familienunternehmens aus Linz.

Wohlige Wärme im Winter, kühle Luft in der Hitze des Sommers: KE KELIT GmbH steht für hochwertige Rohrsysteme, die in Fußbodenheizungen oder Kühllösungen verwendet werden. Das Linzer Familienunternehmen beschäftigt rund 400 Mitarbeiter in Linz und betreibt im Ausland Produktionsstandorte von Ungarn bis Malaysia. Auch der Vertrieb erfolgt rund um den Globus – so gibt es eigene Niederlassungen in Macau oder Neuseeland.
Während Industrie-Großkonzerne mit abertausenden Mitarbeitern mit dem Ausbruch der Pandemie teilweise anders umgingen und ihre „Manövrierfähigkeit“ einfacher aufrechterhalten konnten, gilt in der Regel die Devise: Je kleiner ein Unternehmen, desto mehr ist es von Lockdowns, Grenzschließungen und Auftragsrückgängen betroffen. 

In diesem Umfeld war daher die langjährige Erfolgspartnerschaft mit der UniCredit Bank Austria ein entscheidender Faktor: „Konstanz, Partnerschaft und gegenseitige Unterstützung in allen Lagen sind entscheidend“, betont Karl Egger. „Die Qualität unserer Betreuung ist hervorragend, offen, ehrlich und transparent. Glücklicherweise haben wir bis auf die Verschiebung der Tilgungsraten von März bis Juni 2020 keine, durch die Pandemie ausgelösten, begleitenden Maßnahmen benötigt. Künftig werden vermutlich die Themen Rohstoffpreise, Hedging, Inflation, aber auch mögliche Zinserhöhungen wichtig werden“ – alles Bereiche, in denen die Experten der UniCredit Bank Austria Unternehmen mit tagesaktuellem Wissen zur Seite stehen. Sehr wichtig ist für das Familienunternehmen zudem auch in Zukunft der Bereich Innovation. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Neuentwicklungen, welche die stets wachsenden Ansprüche der Kunden perfekt zu bedienen wissen. So entwickelte KE KELIT GmbH mit Steelox unlängst erstmals ein Trinkwasserrohr aus Edelstahl, in dem auch Kunststoff- Know-how steckt und das von Hand biegbar ist. Steelox verbindet durch die herausragenden Materialeigenschaften von Edelstahl hohe Druck- und Temperaturbeständigkeit mit leichter Formbarkeit in jeder Umgebung, wo Trinkwasserrohre für den erhöhten Einsatzbereich benötigt werden wie zum Beispiel in Krankenhäusern, Hotels oder in der Industrie.Beim Wachstum liegt der Fokus zudem auf Nachhaltigkeit – wie könnte es auch anders sein, bei einem Unternehmen, dessen Produkte dazu beitragen, den Energieverbrauch und die Emissionen im Immobiliensektor zu reduzieren und damit die Umwelt zu entlasten.  

„Liquidität ist die Lebensader jedes Unternehmens“
Christian Wiesbauer
Landesdirektor Firmenkunden Oberösterreich, UniCredit Bank Austria
Drei Fragen - drei Antworten – im Gespräch mit Christian Wiesbauer

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Christian Wiesbauer, Landesdirektor Firmenkunden Oberösterreich, UniCredit Bank Austria, über maßgeschneiderte Finanzierungen und die richtige Liquiditätsplanung.
Ein professionelles Liquiditätsmanagement ist eine der wichtigsten Managementaufgaben, das hat nicht zuletzt die jüngste Krise deutlich gezeigt. Was raten Sie Ihren Kunden?
Christian Wiesbauer, Landesdirektor Firmenkunden Oberösterreich, UniCredit Bank Austria: Liquidität ist die Lebensader jedes Unternehmens und eine entscheidende Voraussetzung für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. So können Investitionen zur falschen Zeit in falscher Höhe, überhöhte Lager und zu lange Zahlungsziele Unternehmen rasch in Schwierigkeiten bringen. Die Liquiditätsplanung, das aktive Management von Anlage- und Umlaufvermögen sowie die Sicherung des langfristigen Cashflows sind wesentliche Aufgaben vorausschauender Unternehmensführung. Eine solide Kapitalausstattung und jederzeit verfügbare Liquidität sind die zentralen Faktoren für die erfolgreiche Entwicklung von Unternehmen.
Welche Möglichkeiten haben Unternehmen, wenn die Staatshilfen auslaufen, worauf gilt es, besonders zu achten?
Eine mangelhafte Liquiditätsausstattung kann negative Folgen haben, was viele Unternehmen selbst zu spüren bekommen haben. Wir setzen daher auf einen offenen und konstruktiven Dialog: Im Mittelpunkt steht die Beratung und Servicierung mit bedarfsgerechten sowie auf das Unternehmen angepassten Finanzierungslösungen. Das Spektrum reicht von der Analyse des Working Capital und der Finanzplanung bis hin zur maßgeschneiderten Investitions- und Working-Capital-Finanzierung unter Berücksichtigung der bestehenden Finanzierungs- und Bilanzstrukturen. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten der verschiedenen Förderungen optimal ausgenutzt.
Eine persönliche Frage: Wie ist es Ihnen während der Lockdown-Phasen im Home-Office ergangen?
Am meisten haben mich in meinem privaten Umfeld die Einschränkungen betreffend Familienbesuche getroffen. Natürlich waren diese Maßnahmen aus gesundheitlicher Sicht und auch meiner persönlichen Überzeugung nach sehr wichtig. Es war aber dadurch kaum möglich – beziehungsweise nur eingeschränkt mit vorhergehendem Test –, meine Kinder zu besuchen, um dort meine Enkel zu sehen, welche mit einem halben Jahr und drei Jahren noch ganz klein sind. Somit war es wirklich schwierig, deren Entwicklungsschritte als stolzer Opa hautnah mitzuerleben. Aufgrund der vielen Lockdowns werde ich auch schöne Abendessen in einem Restaurant mit meiner Frau wieder viel mehr wertschätzen.
UNTERNEHMENSPORTRÄT Nemetz Fleisch-HandelsgesmbH
#gemeinsamstark: Botond Vincze, designierter Landesdirektor Firmenkunden Niederösterreich und Burgenland, UniCredit Bank Austria, und Susanne Wendler, Vorstand UniCredit Bank Austria, Unternehmerbank, mit 
Johann Nemetz, Geschäftsführer der Nemetz-Fleisch HandelsgmbH (v. l.).

Nemetz-Fleisch macht sich krisenfit 

Nemetz-Fleisch stemmte sich mit Innovationen und Investitionen gegen die Krise. Dabei half die Partnerschaft mit der UniCredit Bank Austria.

In seinen mehr als 140 Jahren hat das Familienunternehmen Nemetz stets sofort reagiert, wenn es darum ging, das Produktsortiment an die neuen Kundenwünsche anzupassen. Der Zerfall der Monarchie, zwei Weltkriege und die Entbehrungen der Nachkriegszeit: Das alles hat das Unternehmen gemeistert, das seit 1978 von Johann Nemetz geführt wird – der damals mit 19 Jahren als jüngster Fleischermeister Österreichs begonnen hat. „Unternehmerisch gesehen hat mich die COVID-19-Krise gelehrt, welche Verantwortung wir als systemrelevanter Betrieb für die Gesellschaft unseres Landes mittragen“, sagt Johann Nemetz, Geschäftsführer der Nemetz-Fleisch HandelsgmbH. „Die größte Herausforderung war – und ist leider zum Teil noch immer – die ungewisse Planbarkeit und die damit verbundene Vorlaufzeit.“ Denn ein großer Anteil der Waren von Nemetz wird üblicherweise in die Gastronomie und Hotellerie geliefert. „Die Lieferketten können nicht wie ein Lichtschalter ein- und ausgeschaltet werden: Rohstoffe sind vorbestellt, der Transport organisiert und die Ware muss auch weiterverarbeitet werden. Hier kann nur langsam Tempo herausgenommen werden, aber nicht zu viel. Wir mussten stets auf die Öffnung der Gastronomie und Hotellerie vorbereitet sein, damit wir einen plötzlich steigenden Bedarf abdecken können“, betont der Geschäftsführer. 

Deswegen hat sich das Unternehmen über die UniCredit Bank Austria einen Liquiditätspolster einräumen lassen, um Spitzen abfedern zu können. Denn die UniCredit Bank Austria hat im Zusammenhang mit der Pandemie sehr gut reagiert und ist aktiv auf das Unternehmen zugegangen, um Unterstützungen anzubieten, wie der Geschäftsführer betont: „Ich denke, dass diese Botschaft für sehr viele Unternehmer eine große Last von den Schultern genommen hat, wenn die Bank in ungewöhnlichen Zeiten flexibel Angebote erstellt und agiert, statt nur zu reagieren.“ So hatte Nemetz mitten in der Pandemie die Idee, eine größere Investition zu tätigen. Die Finanzierung wurde „trotz des unglücklichen Timings“, wie der Nemetz-Chef sagt, in kürzester Zeit bestätigt. Denn ohne Investitionen gibt es kein Wachstum – weder bei Großkonzernen noch im Mittelstand.

„Unternehmensziele frühzeitig kennenlernen“
Botond Vincze
designierter Landesdirektor Firmenkunden Niederösterreich und Burgenland
Drei Fragen - drei Antworten – im Gespräch mit Botond Vincze

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Die UniCredit Bank Austria setzt auf offenen Dialog mit Unternehmen, sagt Botond Vincze, designierter Landesdirektor Firmenkunden Niederösterreich und Burgenland.
Die UniCredit Bank Austria verfolgt einen sehr individuellen Ansatz bei der Betreuung von Unternehmen. Welche sind dabei die zentralen Punkte?
Botond Vincze, designierter Landesdirektor Firmenkunden Niederösterreich und Burgenland UniCredit Bank Austria: Wir laden unsere Kunden ein, in einen offenen, kontinuierlichen Dialog mit uns zu treten. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass eine tiefe Kenntnis des Geschäftsmodells, Umfelds und der Strategien unserer Kunden auch für uns als Bank und Investor eminent wichtig ist und die langfristige Verbundenheit stärkt. Durch den Dialog haben wir die Möglichkeit, die Unternehmensziele unserer Kunden frühzeitig kennenzulernen und von Anfang an in die Gestaltung ihrer Finanzierungsstruktur eingebunden zu sein. Die Unternehmen hingegen profitieren vom speziellen Know-how einer Großbank und der langjährigen Erfahrung der Kundenbetreuer.
Warum ist gerade im aktuellen Umfeld eine optimierte Finanzierungsstruktur für Unternehmen so wichtig?
Es kommt auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital an, welches natürlich von Branche zu Branche unterschiedlich sein kann. Dieses Verhältnis findet man über eine regelmäßige Aktualisierung der Planung und ein aktives Bilanzmanagement. Die UniCredit Bank Austria versteht sich nicht nur als klassischer Kreditgeber, sondern unterstützt als strategischer Finanzpartner auch beim Planen und Analysieren der Finanzierungsstruktur. Dabei schlagen wir eine schrittweise Herangehensweise vor: Verstehen der Ausgangssituation des Kunden, gemeinsame Analyse von Optimierungspotenzialen, sorgfältige Liquiditätsplanung und Erarbeitung eines maßgeschneiderten Finanzierungsmix. 
Wie haben Sie persönlich die Zeit der Pandemie erlebt? Was war für Sie dabei die größte Herausforderung?
Anfangs war die größte Herausforderung für meine berufstätige Frau und mich, die Kinderbetreuung, den Haushalt und das Home-Office „unter einen Hut zu bekommen“, da es keine Möglichkeit der externen Kinderbetreuung gab. Gemeinsam versuchten wir, uns gut und schnell mit der neuen Situation zu arrangieren. Das Gute daraus: Ich eignete mir unter anderem eine Reihe neuer schneller Kochrezepte an, die allen schmeckten und zur Zufriedenheit zu Hause in diesen herausfordernden Zeiten beitrugen.
UNTERNEHMENSPORTRÄT Plasser & Theurer, Export von Bahnbaumaschinen, Gesellschaft m.b.H.
#gemeinsamstark: Johannes Max-Theurer, CEO Plasser & Theurer, mit Günter Schubert, Vorstand UniCredit Bank Austria, Corporate & Investment Banking, und Hartwig Killmeyer, Head of Multinational Corporates, 
UniCredit Bank Austria (v. l.).

Erfolgspartnerschaft auf Schiene

Plasser & Theurer hat die Pandemie ohne großen Schaden überstanden. Wichtig war dabei die Partnerschaft mit der UniCredit Bank Austria.
 
Der Weltmarktführer für Gleisbaumaschinen kommt aus Österreich: Die großen knallgelben Maschinen von Plasser & Theurer sind rund um den Globus im Dauereinsatz. Das 1953 gegründete Unternehmen erwirtschaftet mit mehr als 2000 Mitarbeitern über 500 Millionen Euro Umsatz jährlich und gehört damit zu den wichtigsten Industriekonzernen des Landes. Dennoch hat die Pandemie auch den Traditionsbetrieb nicht verschont: „Unsere Leistungsfähigkeit war vorübergehend reduziert“, sagt Johannes Max-Theurer, CEO Plasser & Theurer. Kurzarbeit wurde vom Industriekonzern mit Hauptsitz in Wien und Produktionsanlage in Linz jedoch nur von März bis Mai 2020 in Anspruch genommen, wo möglich wurde rasch auf Home-Office umgestellt. „Durch langfristige Partnerschaften, durchdachte Planung und vorausschauende Lagerhaltung wurden Lieferengpässe vermieden: „Unser Lieferantennetzwerk ist größtenteils geografisch nahe und befindet sich in Oberösterreich und Süddeutschland“, sagt Max-Theurer.
 
Die Partnerschaft mit der Hausbank war ebenfalls ein wichtiger Faktor, um nur mit leichten Schrammen durch die Krise zu kommen. Denn die Erwartungshaltung von Plasser & Theurer an den Bankpartner ist hoch: „Unsere Geschäftstätigkeit in 109 Ländern erfordert eine besondere Flexibilität im Tagesgeschäft“, sagt Max-Theurer. Das Unternehmen ist weltweit der einzige Komplettanbieter für den Bau und die Instandhaltung des Eisenbahn-Fahrwegs. Zunächst kon­zentrierte man sich ausschließlich auf Maschinen für den Gleisbau, die Gleisinstandhaltung und die Mess­arbeiten. In den 1980er-Jahren wur­de das Programm auf Maschinen für den Bau und die Instandhaltung von Oberleitungen erweitert. An dieser Kernkompetenz hält man auch in Zukunft fest, so der CEO. Allerdings gibt es bei jedem Maschinentyp lau­fend Verbesserungen und Neuerun­gen für mehr Effizienz für den Be­treiber. So sorgt das Unternehmen gerade mit einer für Stadt- und Stra­ßenbahnen komplett neu entwickel­ten Schienenschleifmaschine für Fu­rore in Branchenkreisen und für Ru­he in den Städten: Auf geschliffenen Schienen fahren Züge leiser.
„Gezielt in Zukunftsthemen investieren“
Hartwig Killmeyer
Head of Multinational Corporates, UniCredit Bank Austria
Drei Fragen - drei Antworten – im Gespräch mit Hartwig Killmeyer

DREI FRAGEN – DREI ANTWORTEN

Hartwig Killmeyer, Head of Multinational Corporates, UniCredit Bank Austria über die wachsende Bedeutung der Nachhaltigkeit und den hohen Stellenwert von Eigenkapital.
Warum unterstützt die UniCredit Bank Austria Unternehmen derzeit stark dabei, ihre Finanzierungstruktur zu optimieren?
Hartwig Killmeyer, Head of Multinational Corporates, UniCredit Bank Austria: Eine optimale Finanzierungsstruktur, also eine solide Eigenkapitalausstattung sowie die frühzeitige Sicherstellung von Fremdkapital, sind gerade bei Konjunkturschwächen besonders wichtige Faktoren. Dabei kommt es auf das vernünftige Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital an. Die UniCredit Bank Austria unterstützt Unternehmen mit ihrer Kapitalmarktexpertise: Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Kunden stets das auf sie zugeschnittene Finanzierungskonzept. Denn damit Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben, müssen sie gezielt in Zukunftsthemen investieren.
Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Was bedeutet das für Unternehmen?
Ja, Nachhaltigkeit wird immer wichtiger – für uns als Bank, vor allem aber auch für unsere Kunden. Es gibt ein sehr starkes Bestreben der Europäischen Union, umweltfreundliche Projekte voranzutreiben, für Investitionen in diesen Bereich stehen Milliarden bereit. Wir tragen als Bank eine große Verantwortung, die Finanzströme in Richtung grüne Transformation zu begleiten und bieten den Unternehmen Beratung und Analyse, wo sie hinsichtlich der Erfüllung von ESG-Kriterien stehen (ESG: Umwelt, Soziales, nachhaltige Unternehmensführung, Anm.). Dafür haben wir eine große Expertise im Haus, zum Beispiel unser Sustainable Finance Advisory Team, das Kunden beim Übergang von traditionellen zu grünen Strategien berät. Wir sind zudem Pioniere, was Green Finance angeht: Die UniCredit Bank Austria zählt zu den führenden Banken in Europa, wenn es um die Platzierung von grünen Anleihen geht.
Wie haben Sie persönlich die Krise erlebt? Was war die größte Herausforderung?
Die Pandemie hat uns alle sehr rasch zu neuem Handeln gezwungen. So rückten für mich umgehend zwei Themen in den Mittelpunkt, wovon ich in meiner Banklaufbahn das erste Thema in diesem Ausmaß nicht kannte: Der Schutz und die Sicherheit unserer Mitarbeiter. Gleichzeitig musste die Qualität in der persönlichen Kundenbetreuung aufrechterhalten werden, denn unsere Kunden brauchen uns jetzt mehr denn je!  Schlussendlich war die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten unser Schlüssel zum Erfolg: Wir sind zwar als Team räumlich auseinandergerückt, aber in der Zusammenarbeit sind wir enger als jemals zuvor.

PRODUKTE & SERVICES 

Beratungskompetenz der UniCredit Bank Austria
Sustainable Finance – auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Die Standort- Bestimmung: Drei ESG-Dimensionen im Visier 

Die UniCredit Bank Austria hilft dabei, sich nachhaltig und klimaschonend aufzustellen: von umfassender Beratung zu den ESG-Kriterien bis hin zu nachhaltigen Finanzierungen, einschließlich Förderungen. Für viele Unternehmen kann ein Blick auf das Thema Nachhaltigkeit gerade jetzt sinnvoll sein: insbesondere, wenn den eigenen Kunden und Lieferanten Klimaschutz und der „ökologische Fußabdruck“ besonders wichtig sind. 
Als Unterstützung für die so wichtige spezifische Ist-Analyse – auch im Branchenvergleich – entwickelt die UniCredit Bank Austria gerade ein neues ESG-Beratungstool. Dieses soll den Unternehmen helfen, sich selbst einzuordnen und ESG-Ziele zu definieren. Denn der Einstieg in nachhaltige Wirtschaftsweise beginnt mit Analyse und partnerschaftlichem Dialog – kein Unternehmen gibt von heute auf morgen „grüne Anleihen“ aus. 

Nach der einleitenden Standortbestimmung geht es darum, gemeinsam mit dem Unternehmen individuelle ESG-Ziele zu definieren und wie diese mit nachhaltigen Finanzierungen und Förderungen unterstützt werden können. Auch scheinbar kleine Schritte führen zu mehr Nachhaltigkeit: indem etwa möglichst ressourcenschonend und abfallarm produziert oder Abwärme aus der Produktion genutzt wird. ESG-relevant ist es auch, wenn ein Unternehmen flexible Arbeitszeitmodelle oder Kinderbetreuung anbietet.

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Online-Förderfinder – mehr Durchblick im Förderdschungel

Auf Knopfdruck zur passenden Förderung 

Mit foerderfinder.bankaustria.at gelangen Unternehmen gelangen Unternehmen auf Knopfdruck zu passenden Förderungen als wichtiger Bestandteil einer optimalen Finanzierungsstruktur: Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen unterstützt die UniCredit Bank Austria Kunden dabei, den optimalen Finanzierungsmix zu finden und gemeinsam mit der Bank als strategischem Finanzpartner umzusetzen. Ein wesentlicher Bestandteil in der optimierten Finanzierungsstruktur sind Förderungen und geförderte Finanzierungen, die durch Unterstützung öffentlicher Stellen besonders kosteneffizient sind. Mit dem Online- Förderfinder bietet die UniCredit Bank Austria Unternehmen einen Wegweiser durch den „Förderdschungel“ und unterstützt diese dabei, Förderungen zu finden, die zum Vorhaben passen. 

Auf Basis weniger einzugebender Eckdaten wie Unternehmensgröße, Branchenzugehörigkeit und groben Informationen zum Investitionsvorhaben schlägt der Förderfinder geeignete Lösungen vor und bietet einen guten Überblick der passenden Förderprogramme. In einem persönlichen Gespräch erarbeiten die Spezialisten der UniCredit Bank Austria darauf aufbauend eine individuelle Finanzierungslösung für Unternehmen, um die Möglichkeiten optimal für das geplante Vorhaben zu kombinieren und die beste Struktur herauszuarbeiten. 

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Working Capital Solutions – Liquidität optimieren

Liquidität effizient managen

Derzeit steht die Optimierung des Working Capitals im Fokus vieler Unternehmen, denn zwischen der Bezahlung der Lieferanten und dem Eintreffen der Kundenzahlungen kann viel Zeit vergehen. Hier liegen wahre Liquiditätspotenziale verborgen. Sowohl auf Debitorenseite (Abnehmer) als auch auf Kreditorenseite (Lieferanten) unterstützt professionelles Liquiditätsmanagement dabei, den Cash-Flow zu verbessern und neue Finanzierungsquellen zu finden. Damit lässt sich die Effizienz steigern, was zu verbesserten Einkaufsbedingungen oder besseren Bilanzkennzahlen führen kann.

Die UniCredit Bank Austria bietet Unternehmen sowohl für das Kreditorenmanagement (Trade Payables for Buyers) als auch für das Debitorenmanagement (Trade Purchase for Suppliers) Finanzierungslösungen über eine automatisierte Internet-Plattform an. Darüber hinaus bietet Factoring eine Finanzierung, die mit den Umsätzen „mitwächst“ – denn je höher der Umsatz/die Außenstände, desto höher die Finanzierung. Indem die Forderungen verkauft werden, wird die Bilanzsumme verkürzt. Dadurch verbessern sich die meisten Kennzahlen, was das Rating positiv beeinflusst und die Einhaltung von Covenants wesentlich erleichtert. Welche Möglichkeiten zum jeweiligen Unternehmen passen, erfährt man im Beratungsgespräch mit den Experten von UniCredit Bank Austria und FactorBank.

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BusinessPlanner – Service-Tool für professionelles Finanzcontrolling

Der BusinessPlanner bringt professionelles Finanzcontrolling

Professionelles Finanzcontrolling für mehr Sicherheit und Flexibilität: Das ist das Konzept der Lösung BusinessPlanner der UniCredit Bank Austria. Rund 40 Prozent aller Insolvenzen in den letzten Jahren sind auf finanzwirtschaftliche Fehlentscheidungen zurückzuführen. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten braucht jede Unternehmensleitung ein exaktes, verlässliches Finanzcontrolling, um rechtzeitig gegenzusteuern: So lassen sich künftige Szenarien realistisch einschätzen, drohende Liquiditätsengpässe frühzeitig erkennen und mögliche zukünftige finanzielle Engpässe aufzeigen. 

Die UniCredit Bank Austria hat daher den bereits seit vielen Jahren bewährten BusinessPlanner entwickelt, der Unternehmen bei der Finanzplanung professionell und aussagekräftig unterstützt. Die Lösung basiert auf dem umfassenden Know-how in den Bereichen Unternehmensanalyse, Finanzierung und Liquiditätsmanagement der führenden heimischen Unternehmerbank. Und auf dem Wissen, wie wichtig die optimale Kapitalstruktur für die erfolgreiche Entwicklung eines Unternehmens ist. Der BusinessPlanner – powered by BusinessPlanner Advisory GmbH – vereint betriebswirtschaftliches Know-how, hohe Benutzerfreundlichkeit und modernste Technologien. 

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Business Banking 2.0 – digitale Anwendungen für Ihr Tagesgeschäft

BusinessBanking 2.0 bringt ein Plus für Firmenkunden

Die UniCredit Bank Austria begleitet ihre Firmenkunden in die digitale Zukunft: Die Art und Weise, wie Bankgeschäfte erledigt werden, ändert sich immer schneller, die Palette wird laufend erweitert. Zum Bespiel hat die Unternehmerbank die Videoberatung weiter optimiert, die digitale Vertragszeichnung eingeführt und das Angebot noch stärker in die laufenden Prozesse implementiert. Das persönliche Gespräch mit den Kundinnen und Kunden ist nach wie vor der wichtigste Eckpfeiler der Beratung der Bank. Die Videoberatung bietet daher gerade bei komplexen Themen, vor dem Hintergrund der Pandemie und des Siegeszuges von Homeoffice, noch mehr Flexibilität und Sicherheit. 

 Die UniCredit Bank Austria war in Europa ein Vorreiter bei digitalen Services. Dabei steht verstärkt die Verknüpfung mit der digitalen Zeichnung von Verträgen, zum Beispiel mit Transaktionsnummer (TAN) im BusinessNet, dem Internetbanking für Unternehmen der UniCredit Bank Austria, oder mit der sogenannten qualifizierten elektronischen Signatur (QES), im Fokus. Die QES kann eine handschriftliche Unterschrift ersetzen und ist ihr gesetzlich gleichgestellt. Damit setzt die UniCredit Bank Austria einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur „papierlosen“ Bank – und einen besonders wesentlichen Beitrag zur gelebten Nachhaltigkeit. 

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Perfect e-Shop – Service für Ihren E-Commerce

„Perfect eShop“ hilft Unternehmen beim E-Commerce

Die UniCredit Bank Austria begleitet Unternehmen bei ihren E-Commerce-Projekten und setzt dabei auf das Know-how erfahrener externer Partner, verbunden mit der eigenen Expertise im digitalen Zahlungsverkehr und in der Optimierung von e-Payment-Systemen. Das umfassende One-Stop-Servicepaket „Perfect eShop“ bietet Unternehmen dabei sieben Leistungsmodule an, die Unternehmen je nach ihren Vorhaben und ihrem individuellen Bedarf in Anspruch nehmen können. Diese reichen von der Planung, der Beratung in allen Phasen des Projektes, der technischen Umsetzung bis hin zu den Bereichen der Verkaufsoptimierung und des Marketings. 

So erfahren Unternehmen, wie sie von speziellen Datenanalyse-Tools profitieren und ihren digitalen Verkaufserfolg durch eine professionelle und individuelle Suchmaschinen-Optimierung erhöhen können. Selbst die Einschulung und das Training der Mitarbeiter ist in den Leistungsmodulen enthalten. Ein wesentliches Modul von „Perfect eShop“ ist zudem die optimale Auswahl und Implementierung der Zahlungsplattform mit den geeigneten Bezahlmethoden, inklusive ems-Lastschrift und e-Identifikation. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Sicherheit und Datenschutz – für einen perfekten Auftritt im Internet.

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Trade Finance – innovative Lösungen für das Dokumentengeschäft 

Trade Finance: Innovation spart Zeit – und damit Geld

Der Außenhandel ist weiterhin eine der wichtigsten Säulen der österreichischen Wirtschaft und ein Motor der Konjunktur. Mehr denn je stellen dabei die Risikovermeidung, ein reibungsloser Ablauf, ein perfektes Timing sowie Kalkulationssicherheit die entscheidenden Erfolgsfaktoren bei grenzüberschreitenden Geschäften dar. Dafür braucht es die ideale Lösung für jedes Unternehmen – ohne bürokratische Hürden und individuell.

Als österreichischer Marktführer im Dokumenten- und Garantiegeschäft steht die UniCredit Bank Austria Unternehmen auch in diesem Bereich kompetent mit ihrem fundierten und langjährigen Know-how zur Seite. Die Experten der Bank unterstützen Unternehmen bei Export- und Importgeschäften mit Akkreditiven, Dokumenteninkassi und Garantien und nützen dabei auch die Vorteile der Digitalisierung. Damit werden Abläufe vereinfacht und finanzielle Risiken so gering wie möglich gehalten. Durch den hohen Servicelevel kann ein rascher, reibungsloser und effizienter Ablauf des Dokumenten- und Garantiegeschäftes gewährleistet werden. So bringt die Digitalisierung der Kommunikation zwischen Unternehmen und Bank eine deutliche Prozessoptimierung – und dadurch eine spürbare Entlastung und Effizienzsteigerung.

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Ab Herbst 2021: Trade Club – Networking für internationales Wachstum 

Networking für internationales Wachstum

Der Trade Club der UniCredit Bank Austria ist die erste exklusive digitale Networking-Plattform für international tätige Unternehmen. Diese neue digitale Plattform steht ab Herbst 2021 zur Verfügung und bietet Zugang zu einem internationalen Businessnetzwerk von Lieferanten und Abnehmern. Das laufend wachsende Netzwerk umfasst bereits über 60 Länder weltweit. Die Networking-Plattform ermöglicht eine rasche Vernetzung und direkte Kommunikation mit neuen, vertrauenswürdigen Geschäftspartnern, die Kunden von bekannten internationalen Geschäftsbanken sind.

Der Trade Club funktioniert einfach: Im Suchfeld können Unternehmen Produkte eingeben, an denen sie interessiert sind oder die sie vertreiben möchten, anschließend werden Unternehmen angezeigt, die diese Produkte verkaufen oder kaufen. Die Clubmitglieder gestalten selbstständig ihre Business Cards, die für potenzielle Geschäftspartner ersichtlich sind, und können miteinander in Kontakt treten, um Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Anhand von Geschäftsprofilen und Bedürfnissen der Unternehmen schlägt die Plattform durch Algorithmen bzw. dem Community Manager gezielte Geschäftsmöglichkeiten vor. Ein Mehrwert für Unternehmen, die ihre internationale Sichtbarkeit stärken und ihre grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen intensivieren möchten.

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Absicherung von Zinsen, Wechselkursen und Rohstoffpreisen

Sicherheitsnetz gegen unliebsame Schwankungen

Praktisch jedes im Außenhandel tätige Unternehmen ist in seinem Tagesgeschäft von der Entwicklung von Zinsen, Wechselkursen beziehungsweise Rohstoffpreisen abhängig. So können sich Bilanzpositionen vom Bar- oder Wertpapierguthaben bis hin zu Forderungen und Verbindlichkeiten selbst bei geringfügigen Wechselkursbewegungen gravierend ändern und Unternehmensergebnisse beeinflussen. Aber auch ein unerwarteter Preissprung eines wichtigen Basisrohstoffs kann sich sofort in der Bilanz bemerkbar machen. Erst durch den Einsatz von Absicherungsinstrumenten kann das Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiko vom eigentlichen Grundgeschäft getrennt und aktiv gemanagt werden. 

Ob und welches Instrument in Anspruch genommen wird, hängt von der Erwartungshaltung, den Kosten, dem Risikoprofil und der Zielvorgabe des Unternehmens ab – bewährt haben sich Devisentermingeschäfte sowie Devisenoptionen. Aber nicht nur Wechselkurse, sondern auch Zinsen können die Bilanzen entscheidend beeinflussen. Das kann gezielt durch das richtige Zinsrisiko-Management reduziert werden. Weiters erfordert die hohe Volatilität von Rohstoffpreisen effektive Absicherungsmaßnahmen. Auch dafür bietet die UniCredit Bank Austria professionelle Beratung und Lösungen an. 

Hinweis: Dieser Artikel dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls eine individuelle, auf die persönlichen Verhältnisse und Risikobereitschaft der Kundin bzw. des Kunden abgestimmte Beratung.

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Auf dem Weg zum Kapitalmarkt

Strategie und Kapitalmarkt-Know-how 

Ohne Geld kein Wachstum: Gerade die vielen im Außenhandel starken Unternehmen in Österreich bleiben nur dann wettbewerbsfähig, wenn sie zum richtigen Zeitpunkt investieren können. Und dafür brauchen sie sowohl Kredite und Förderungen als auch ausreichend Eigenkapital. Zusätzlich zu den Möglichkeiten, die sich durch Börsengänge an den öffentlichen Kapitalmärkten bieten, kann es der richtige Zeitpunkt sein, einen Mehrheits- oder Minderheitsinvestor ins Boot zu holen, der Expertise, Marktzugänge und Kapital mitbringt. Auch können Randgeschäfte überdacht und verkauft werden, oder – falls das Unternehmen zu den Gewinnern der Krise gehörte – Zukäufe getätigt werden. 

Auch beim Börsengang kann ein strategischer Partner eine entscheidende Hilfe sein: Dank der strategischen Allianz mit Kepler Cheuvreux, einem führenden unabhängigen europäischen Finanzdienstleistungsunternehmen, bietet die UniCredit Bank Austria ihren Unternehmenskunden eine der größten europaweiten Vertriebsplattformen für die Beratung, Strukturierung und Durchführung von Aktienemissionen auf dem Kapitalmarkt. So wurden seit Beginn der Zusammenarbeit rund 190 Aktienkapitalmarkt-Transaktionen durchgeführt – und sieben von zehn der größten europäischen Börsengänge seit 2018 begleitet.

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